Hüttenaufenthalt VAB

Das Wir gewinnt

Mit viel Elan und Vorfreude trafen sich die Klassen des VAB 1 und VAB 3 Anfang Oktober am Bahnhof in Achern, um gemeinsam in ihr Hüttenwochenende zu starten. 

Ein zentrales Anliegen stellte dar, Sozial- und Handlungskompetenzen weiter zu erproben, auszuhandeln und sich als Teil der Gruppe akzeptiert zu fühlen: Dementsprechend teilten sich die Schüler gleich zu Beginn einzelnen Organisationsteams zu, denn je nach Interesse konnten so individuelle Fähigkeiten in die Gruppe eingebracht werden: Neben der Kochgruppe wurde auch ein Spül-, Abräum-, Tischdeck- und Frühstücksteam gebildet. Bei der Erprobung der Alltagskompetenzen wurden die Gruppen von den Technischen Oberlehrerinnen Ursula Ringwald und Carmen Schallmayer, insbesondere in der Küche, tatkräftig unterstützt. 

Bei dieser Gelegenheit konnten sich alle genügend Zeit nehmen, sich im Rahmen der Kompetenzanalyse soziale Fähigkeiten und Fertigkeiten praxisnah anzueignen. Auch der zweite Tag stand im Zeichen von „Regeln und Gebräuchen“. Die Schüler konnten an verschiedenen Stationen das Thema „Sozial- und Berufskompetenz“ handlungsorientiert erproben. Hierbei arbeiteten sie gemeinsam Klassenregeln aus, erfuhren, wie wichtig Teamregeln sind und wurden von ihren Lehrern, Studiendirektor Holger Lienert sowie der Jugend- und Berufshelferin Frau Susanne Bürkle, in Rollenspielen auf die Berufspraxis vorbereitet, indem sie Vorstellungsgespräche simulierten und erfuhren, welche Erwartungen in einer für sie noch fremden Kultur an sie gestellt werden. Ebenfalls wurden die Schüler darauf sensibilisiert, wie wichtig das Erscheinungsbild und sicheres Auftreten in einem Vorstellungsgespräch sind. Die Mathematiklehrerin, Frau König, vertiefte mit einem Mathematiklegespiel die Fachkompetenz der Schülerinnen und Schüler, sodass der Stationslauf mit einem naturwissenschaftlichen Aspekt „abgerundet“ wurde. 

Nach der intensiven Lernzeit begab sich die Gruppe auf eine dreistündige Wanderung oberhalb der Hütte. Gerade im persönlichen Gespräch mit den Lehrkräften konnten Sitten und Gebräuche in Deutschland mit denen des Heimatlandes verglichen, ausgetauscht und besprochen werden, was den Schülern nach eigenen Aussagen neue Einblicke und Sicherheit gegeben habe. Auch untereinander wurde viel gelacht und Erfahrungen ausgetauscht. Ein Höhepunkt des Abends stellte das Schattenspiel „Rotkäppchen und der Wolf“ dar, das die Studienrätin Sandra Hohaus gemeinsam mit den Schülern zusammenstellte und aufführte. Der letzte Abend klang mit Gruppenspielen und zahlreich geführten Gesprächen fröhlich aus. 

 

Ein besonderer Dank gilt an dieser Stelle dem Organisationsteam, Herrn Lienert und Frau Schallmayer, das unter der Leitung von Frau Ringwald diese Zusammenkunft ermöglichte.

Als Resümee bleibt festzuhalten, dass alle „satt und zufrieden“, voller neuer Eindrücke und geschlossener Freundschaften letztendlich die Heimreise antraten, mit dem Ziel, im darauf folgenden Schuljahr erneut ein Hüttenwochenende in die Wege zu leiten.

Angela Eckstein